
»Mit einem Konzert im Kornhaus hat die Big-Band Ulm ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Durch den Abend führte der Musikproduzent York von Prittwitz. Auch Kulturbürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle richtete Grußworte an die 17 Musiker.
Es war die Musik der Big Bands, mit der ich aufgewachsen bin. Sie ist für mich immer ein roter Faden geblieben“, offenbarte Mayer-Dölle ihre Liebe zu swingenden Harmonien. Sie würdigte die Big-Band als Kind der Ulmer Knabenmusik und „lebendigen Beweis für die Musikalität dieser Stadt“. In den 1980er-Jahren habe die Band den damals noch sehr traditionell ausgerichteten Schwörmontag „aufgepeppt“ und sich durch zahlreiche Benefiz- und Freiluftkonzerte einen Namen gemacht. Existiert hat das Ensemble schon zwei Jahre vor der offiziellen Eintragung 1979.
Noch heute sind Gründungsmitglieder in den Reihen der Big- Band zu finden, die auch als Talentschmiede gilt. Trompeter Joo Kraus oder der Schlagzeuger Peter Gruber sind als bekannte, ehemalige Mitmusiker zu nennen. Das Publikum im Kornhaus feierte die schmissigen solistischen Einlagen der 17 Protagonisten mit Applaussalven.
Der Geist der goldenen 1920er- Jahre schwappte auf das Publikum über. Arrangements von Größen wie Peter Herbolzheimer oder Don Menza bilden das Herzstück des Big-Band-Programms. Geleitet wurde das Konzert vom tänzelnden, blendend aufgelegten Jens Nüßeler. Die von Sabine Mayer-Dölle als dienstälteste Big-Band in der Region bezeichnete Gruppe hat in den vergangenen drei Jahrzehnten offensichtlich noch keinen Staub angesetzt.«
Augsburger Allgemeine, 26.10.09
zum 30-jährigen Bestehen der Big Band Ulm